Kategorie: Flora und Fauna

Alleen in Mecklenburg – Vorpommern

Auf der Seite des Kreisverbands der Grünen fand ich die Information über die Ausstellung in Anklam:

Ausstellung „Alleen in M-V“ im GRÜNEN Freiraum Anklam wird am 15. Mai eröffnet

Die alten Alleen in Mecklenburg-Vorpommern sind gefährdet. Wenn die derzeitige Entwicklung anhält, könnte es in 20 Jahren keine Alleen im Land mehr geben.

Diese Umstände nimmt der Kreisverband Vorpommern-Greifswald von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Anlass, die Ausstellung „Alleen in M-V“ des BUND nach Anklam zu holen. Kristin Wegner, Vorstandsmitglied des Kreisverbandes, dazu: „Die Alleen prägen den Charakter unseres Landkreises und tragen zu seiner Attraktivität bei. Wir wollen für das Problem des Alleensterbens sensibilisieren. Die Ausstellung gibt dazu wichtige Anregungen und Informationen.“

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN laden zur Eröffnungsveranstaltung am 15. Mai, 18 Uhr, in der Burgstraße 9 im Grünen Freiraum Anklam ein. Die Eröffnung wird von Katharina Brückmann vom BUND Mecklenburg-Vorpommern begleitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Diskussionen und Gesprächen. Die Ausstellung ist allen Interessierten bis zum 25. Juni im Freiraum Anklam während der Bürozeiten zugänglich (dienstags und donnerstags von 11 bis 17 Uhr).

Die Ausstellung ist eine kostenlose Wanderausstellung, gefördert von BUND M-V und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.

Öffnungszeiten von 11 bis 17 Uhr an 2 Tagen in der Woche sind schwierig, aber vielleicht gibt es ja weitere Möglichkeiten, diese Ausstellung zu zeigen? Ich kümmer mich drum.

Eine unbeantwortete Anfrage an die Untere Naturschutzbehörde

Update: Ich habe inzwischen Infos bekommen, stelle ich am Freitag morgen hier auf die Seite,  vorher komme ich nicht dazu..


Am 28. Februar erbat ich Informationen von der zuständigen Behörde über das Ausmaß der Baumfällerei hier im Raum Gribow.

Man forderte mich auf, meine Fragen schriftlich zu stellen. Da die Untere Naturbehörde die eMail-Adressen der Mitarbeiter auf der Seite veröffentlicht, habe ich meine Fragen per eMail an die Sachbearbeiterin, mit der ich telefoniert hatte, gestellt. Bis heute, 2 Wochen später, habe ich keine Antwort erhalten.

========================== Erneue Mail-Nachfrage am 12.03.2012 =========================

Sehr geehrte Frau Zichner, ich hatte Sie am 28. Februar um Antworten gebeten.

Heute ist der 12.03.  Werde ich noch eine Antwort erhalten?

Mit freundlichen, verzögerten Grüssen,

Cornelie Müller-Gödecke

=============== Meine Mail vom 28.02.2013 =============

Anfrage an die  Untere Naturschutzbehörde
SB Schutzgebiete / Landschaftspflege / OwiG
des Landkreises Vorpommern-Greifswald

Gribow, 28.02.2013

Sehr geehrte Frau Zichner,

ich hatte Sie gestern angerufen und um Informationen zum Umfang der Baumfällungen an der B111 im Bereich Gribow
gebeten.

Sie baten um eine schriftliche Anfrage, um die Antworten zusammentragen zu können.

Deshalb wende ich mich mit diesen Fragen per Mail an Sie:

    wieviele Bäume wurden im Februar 2013 im Bereich der B111 Gribow => Kreuzung Ranzin  sowie Gribow => Gützkow gefällt?
    welche Baumsorten wurden gefällt?
    wann wurden die zu fällenden Bäume selektiert nach welchen Kriterien von wem?
    Wieiviel Baumfällungen sind noch zu erwarten in diesem Bereich?
    wie ist das Verhältnis Ersatzpflanzung <=> Baumfällungen zu beziffern?
    wo werden die Ersatzbäume gepflanzt?

Mich bewegen diese Fragen sehr, deshalb bitte ich  Sie um diese Auskünfte.

Ich möchte diese Informationen dann auch auf meinem Blog www.gribowski.de veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen und Dank im Voraus,

Cornelie Müller-Gödecke
 

Spätsommer macht Arbeit …

nach einer Woche Abwesenheit dräut der Holunder umso mehr. So verbringe ich Tage in der Küche und produziere Süßes und Herbes.  8 Liter Holunderlikör, 10 Liter Holundersaft, sowie 14 Gläser Gelee und 18 Gläser Marmalade, und das ist noch nicht das Ende …

Stockrose

Derweil liefern die Stockrosen vor dem Haus beeindruckende Samen-Mengen, den Samen dieses Prachtexemplars habe ich separat gesammelt, vielleicht wächst aus ihnen auch wieder solche großen Pflanzen? Die Keksdose mit Stockrosensamen (Althaea rosea) ist jedenfalls gut gefüllt.

Zwischenaufenthalt

Und die Pflanzen für das geplante Schmetterlingsfutter-Beet warten in einem „Zwischenlager“. Der Ehrgeiz hat mich gepackt, ich wünsche mir ein buntes Staudenbeet mit Blumen, die Schmetterlingen und Bienen anlocken und versorgen. In einem Gartencenter am Niederrhein habe ich auf unserer Rundreise schon gut eingekauft, dann kamen noch Pflanzen vom Gartenbaubetrieb Hager in Bartow hinzu. (Darüber schreibe ich sicherlich noch einmal separat). Dort gibt es Pflanzenarten, die hier gut wachsen und vielleicht etwas unscheinbar sind, wie beispielsweise die Odermennige, aber umso liebenswerter.

Dem Beet fehlt noch die Umrandung, und auch gemulcht ist noch nicht. Aber die Pflanzen sind in der Erde. Bis auf eine: die Färberscharte.

Färberscharte, Serratula Tinctora

Diese Pflanze war mir im Bauerngarten des Schlosses Moyland am Niederrhein aufgefallen, die Schmetterlinge taumelten wie bekifft um sie herum, es brummte und summte – also eine grosse Attraktion für die Insekten. Die Blume gibt es nicht in jedem Gartencenter, aber ich habe einen Pflanzenbetrieb in Stade gefunden, der Pflanzen und Samen anbietet. Nun sind sie bestellt und ich freue mich.

Doppelter Regenbogen

Am späten Nachmittag wurden wir noch mit einem doppelten Regenbogen beglückt, selten habe ich einen solch schönen geschlossenen Bogen gesehen, er ging, sage ich mal, von Anklam bis Wolgast. Aber wo war der Goldtopf versteckt?