Kategorie: Flora und Fauna

OVP im Mai …

OPV im Mai

Dieses Bild trügt etwas: der Raps-Anteil ist zu niedrig …

Auch wenn mich die Farben begeistern, liegt mir der Raps doch auf der Seele. Auf immer mehr Flächen wird für die Bio-Diesel-Monokultur angepflanzt, immer drückender sticht mir der Blütenduft in die Nase, immer weniger Sortenvielfalt beim Honig …

nein, ich bleibe bei meiner Ansicht, daß Raps (ebenso wie Holz für Pellets) nicht für die erneuerbaren Energien herhalten sollte. Das ist ein Lebensmittel und kein Treibstoff. Moralisch argumentiert: es ist eine Sünde.

Der erste Mai

verläuft hier sehr ruhig, wenig Tanz in den Mai und auch in Greifwald keine Aufmärsche.

Wir stromerten wieder einmal durchs Land und schauten uns in Papendorf den Duft- und Tast-Garten an, bevor wir in der Ackerbürgerei in Lassan einkehrten.

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Und noch eine Überraschung

im Tollenseer Land:

an der Strecke zwischen Tückhude und Golchen plötzlich ein Wildgehege. Eindrucksvolle Herren mit mächtigem Geweih! Mehrere Gruppen Wild, die sich lautlos auf dem Gelände bewegen, neugierig zu uns herüberschauen, aber sich dann doch nicht um uns scheren.

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Land der (gefallenen) Alleen

Seit 1994 seien vom Straßenbauamt Stralsund insgesamt 5770 Alleebäume gefällt worden. Dafür seien 8029 neue Alleebäume zu pflanzen. „Tatsächlich gepflanzt wurden bislang aber nur 2647 Bäume.“

Allee bei Quilow

Der Sprecher des Kreises (Anklam), Peter Froitzheim, in einem Artikel des Nordkurier zur Situation der Alleen in Ostvorpommern.

Einerseits wirbt MeckPomm mit seinen wunderbaren Alleen und andererseits geht die Pflege dieses Kultur-Erbes in Ämter-Klein-Klein unter.

Je länger ich hier lebe, desto mehr stört mich das allgegenwärtige Phlegma, sei es bei den Straßenbäumen, sei es bei den verfallenden Schlössern und Gutshäusern.

verbleite Adler

Seeadler, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Seeadler-flug.jpgUnsere Gegend hier ist stolz auf die Wiedererstarkung der Seeadler-Population. Gleichwohl stirbt ein Großteil der Tiere an Bleivergiftung (ein großer Teil auch an Kollision mit Windrädern)

Jäger „brechen“ ihre erlegte Beute auf und lassen die nichtverwertbaren Innereien im Wald zurück. Irgendein Aasfresser wird das dann schon fressen (und sich daran vergiften).

Nun ist im Greifswalder Forst das Jagen mit bleihaltiger Munition erlaubt. Man setzt dort auf die Einsicht der Jäger. Hat ja bis jetzt geklappt, ist ja nur ein Drittel der Vögel verendet bis jetzt, zwei Drittel haben ja überlebt (bisher)

Ich bin da manchmal etwas ratlos. Wir leben in einer Verordnungs- und Gängelungsgesellschaft, Glühbirnen werden verboten, nur noch schlechtbrennende Zigaretten sollen zugelassen werden, Rauchmelder in jeder Butze, aber offensichtlich notwendige Regelungen, die zudem niemandem schaden (Munition ohne Blei schießt ja auch tot) schiebt man vor sich her, egal wie wenig einsichtsvoll die Zielgruppe ist.

Das ärgert mich.

PS: das Adler-Bild: public domain, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Seeadler-flug.jpg