Kategorie: Flora und Fauna

Landwirtschaftspolitik á la MacPomm

Das ist schon grotesk.
Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns fördert in geradezu atemberaubenden Maße die Agrarindustrie, welche ja bekannterweise nicht gerade landschaftsschonend arbeitet.
Durch den starken Einsatz von Monokultur und Kunstdünger etc. leidet die Fauna.
Das Rebhuhn wird selten.

Da merkt auch der Minister, daß er das zarte Wesen schützen muß und kommt auf die glorreiche Idee, in der neuen Jagdzeitverordnung des Landes MV die natürlichen Feinde des Rebhuhns auch gleich zu dezimieren. Er gibt die Elstern, Raben- und Nebel-Krähen frei.

So entledigt man sich der Probleme. Kommt ja auch nicht drauf an.
Nebelkrähe (Corvus corone cornix)

In der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Nebelkrähe

Bildnachweis: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:CrowHeadClosed1.jpg

ö

Peene-Moor

An einem Herbsttag haben wir wieder eine kleine Spritztour unternommen und sind von Jarmen Richtung Bentzin gefahren.

Peene Moor

Einige wenige Vögel sind zu hören, das Gluckern des Wassers und einige Traktoren in der Ferne.

Wie der Zeit entrückt – aber das ist eine Täuschung. Die Landschaft in Ostvorpommern ist bedroht durch die Landwirtschaft und da stellt sich die Frage, ob kleine Landschaftsschutzgebiete wie das Peenetal nicht nur ein Feigenblatt sind.

Nie hätte ich gedacht,

daß ich einmal solch große Bäume besitzen werden, und es sind sogar 4 kräftige Exemplare, die da an unserem Grundstück am Bachufer stehen.

Schwarzpappel im SommerlaubDas sind Bastard-Schwarz-Pappeln, was ein häßlicher Begriff für solch schöne Bäume ist.

Sie sind  sicher sehr alt, mehr als 20 Meter hoch.

Im Winter wirken sie noch eindrucksvoller:

Schwarzpappel im Winter

Ben, der Nachbarsjunge meinte letztes Jahr trocken zu mir:

Wenn du einen davon fällst, ist dein Hof ruiniert.

Da mag er recht haben. Aber das habe ich ja auch nicht vor.

Ich weiß zuwenig über Bäume

Flatterulme

Aber ich freue mich, dass dieser Baum geschützt wird. Er steht an der Landstraße zwischen Strellin und Dambek.

[ngg_images gallery_ids=“22″ display_type=“photocrati-nextgen_basic_thumbnails“ override_thumbnail_settings=“1″ thumbnail_width=“240″ thumbnail_height=“160″ thumbnail_crop=“1″ number_of_columns=“4″ show_slideshow_link=“1″ slideshow_link_text=“Zur Slideshow“]

Ostvorpommern -Heimische Heilpflanzen

das ist der Titel eines kleinen Bändchens, das ich in der Buchhandlung Wolgast fand auf dem Weg zum Café Biedenweg.

Creative CommonsSome Rights reserved, Fotograf: nacktscanner

Es paßt so gut zu meiner neuen (wiederaufgelebten) Kräuterlust, daß ich es natürlich mitnahm. In jahreszeitlich geordneten Kapiteln werden die wichtigsten hier in der Gegend heimischen Kräuter vorgestellt, mit Nennung der verschiedenen Namen, ihrer Verwendung, mit historischen Hinweisen und natürlich auch Rezepten für die Küche, die medizinische Anwendung und die Schönheit.

Brigitte Walde-Frankenberger
Ostvorpommern – Heimische Heilpflanzen
© 2009 Frankenberger Publishers and Designers Ltd.
Buchhandlung Wolgast