Kategorie: Flora und Fauna

Echte Wespen und totes Nest

WespenNest

Alle Echten Wespen bauen Papiernester aus Holzfasern. Die Hornisse und die Gemeine Wespe verwenden dabei morsches, verfallenes Holz (z. B. von verrottenden Baumstämmen und Ästen). Ihr Nest ist hell-beigefarben. Alle anderen Arten verwenden oberflächlich verwittertes Holz (z. B. Totholz an Bäumen sowie von Weidepfählen, Holzzäunen etc. im menschlichen Siedlungsbereich). Ihre Nester sind von grauer Farbe.

Das schreibt die Wikipedia über das, was wir bei der Dachreparatur des Stall-Anbaus gefunden haben.
Nicht nur einen Rattenschädel, auch dieses verlassene Wespennetz fand sich da.

Kräuterfrauen, Gärten und Pflanzenbräuche …

in Mecklenburg-Vorpommern

das ist der Titel eines sehr interessanten Buches, das mir in die „Hände fiel“.

Von Timmerjahn, Hollerblüh und Bettstroh

Es macht neugierig auf Kräuter und ihren Nutzen und ihre Schönheit und informiert auch über die kulturgeschichtliche Bedeutung der Kräutergärten.

Kräuterfrauen (und natürlich auch Kräutermänner) werden vorgestellt, die hier in Mecklenburg-Vorpommern mit Kräutern arbeiten, sie züchten, verkaufen, über sie informieren und lehren.

Das Ganze geschieht auf interessante Weise, jeweils eine Person wird vorgestellt, dazu das Projekt, ein spezielles Kraut und ein besonderes Rezept. Mit schönen Photos.

So kommen alle Sinne auf ihre Kosten und die Neugierde wächst.

Und ich merke, dass ich endlich mal den Duft- und Tastgarten in Papendorf, die Ackerbürgerei in Lassahn und die Genossenschaft Kräutergarten Pommerland in in Pulow besuchen möchte.

Alle sind in meiner Nähe und lange schon hab ich mir das vorgenommen.

Christiane Freuck
Von Timmerjahn, Hollerblüh und Bettstroh: Kräuterfrauen, Gärten und Pflanzenbräuche in Mecklenburg-Vorpommern
Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Klatschmohn (Dezember 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3941064010
ISBN-13: 978-3941064010

Thymus serpyllum – Kräuterfreude

wächst in meinem Garten und das ist eine große Freude.
Als Asthmatikerin hilft mir Thymiantee ganz besonders; vor allem der Tee aus dem starken Thymian, den ich in Armenien geschenkt bekam und kaufen konnte, dort URDZ genannt, ist sehr heilsam für mich.

Und dann finde ich dieses Kraut in meinem Garten, in dem großen verunkrauteten Beet!

Es handelt sich hier um den Wilden Thymian, thymus serpyllum, der sehr niedrig wächst. Und der, was das Tollste ist, die größte Heilkraft besitzt.

Ich trockne ihn, um ihn als Tee zu nutzen, habe aber auch ein großes Glas mit Olivenöl und Thymian in die Sonne gestellt, um heilendes Öl für Einreibungen zu bekommen.

Thymian-Öl für die Küche setze ich auch noch an, dann allerdings niedriger konzentriert.

Sturnus Vulgaris – der Star

Stare

Ein beeindruckendes Schauspiel bieten uns diese Vögel: in grossen Schwärmen sind sie plötzlich am Himmel, mit  wohl nur ihnen verständlichen Kommandos ändern sie plötzlich die Richtung, schwärmen hier hin und dorthin und lassen sich dann im Garten nieder.

Das alles geht recht ruhig vonstatten, nur leises Gepiepse ab und an, ein wunderbares Schauspiel.

Wikipedia lehrt uns dazu:

Stare bewegen sich ganzjährig in Trupps und z.T. riesigen Schwärmen. Nur am Brutplatz ist der Star territorial, meist wird ein kleiner Radius bis ca. 10 m um die Bruthöhle verteidigt. Nahrungsflächen werden nicht verteidigt und gemeinsam genutzt. Nichtbrüter leben auch in der Brutzeit in Trupps. Die ab Mitte Juni selbständigen Jungvögel bilden sofort Schwärme, die sich in nahrungsreichen Gebieten konzentrieren, diese Schwärme werden durch den Zwischenzug der Jungvögel nordöstlicher Populationen (siehe Wanderungen) immer größer mit einem Maximum im Juli.