Gribower Storchensommer

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Aug 012014
 

Vor den unruhigen Gewitterzeiten herrschte recht große Hitze und es war oft sogar zu warm um im Garten zu sitzen.

Am Dienstag morgen aber beim Frühstück konnten wir ein wunderbares Schauspiel genießen: 6 Weißstörche kreisten am Himmel, ließen sich in der Thermik auf- und niedertragen, zogen weite Kreise über Gribow. Ein wunderbares Schauspiel für uns, eine grosse Freude. Was so leicht aussieht, ist aber Training, Training für den großen Flug in den Süden, der den Alt- und Jung-Tieren bevorsteht.

XN Ciconia ciconia 86

Weißstorch (ciconia ciconia)  im Flug

Daß die großen Vögel in der Erntezeit reichlich Nahrung finden, ist zu hoffen, durch die Monokultur der Agrar-Firmen ist der Bestand an Klein-Lebewesen, von denen sich die Störche ja ernähren, nicht mehr ausreichend gegeben. Ich freue mich immer, wenn ich solch einen Vogel auf der Wiese nach Futter suchen sehe. Vor 2 Wochen auf dem Feld zwischen Gützkow und Gribow waren es  gar 7 Störche, die  den Mähdreschern folgten!

Ein Storchennest gibt es in Gribow, eines an der B111 in Upatel und  in Strellin habe ich den Adebar oft in seinem Nest stehen sehen.

Genauere Informationen zur Storchenpopulation kann man auf dieser eingebetteten Karte finden, die vom “Weißstorch-Projekt” der Ornithologen der Universität Greifswald gepflegtwird.


Weißstorchhorste in OVP auf einer größeren Karte anzeigen 

Info: Alle Einträge mit einem Fragezeichen sind nur ungenau eingezeichnet. Wer diese Horste kennt, möchte sich bitte einloggen, die Position korrigeren und das Fragezeichen aus dem Titel entfernen. Die Farben kennzeichnen die Betreuer:
grün Tetzlaff, Köhler, Starke
blau: Weier rot: Scheibelt, Weichbrodt

Auf der genannten Webseite gibt es auch Infos zum Downloaden, zum Beispiel eine Übersicht über die Gesamtpopulation der Störche in unserer Region von 1995 bis 2007. Daraus ergibt sich, daß die Zahl der Tiere abnimmt: “Die seit 1998 mit wenigen Ausnahmen guten Reproduktionsbefunde deuten daraufhin, dass die wesentlichen Ursachen für den Rückgang wohl hauptsächlich außerhalb des ostvorpommerschen Brutgebietes zu suchen sind. Es ist zu vermuten, das u.a. offenbar in Folge schlechter Witterungsverhältnisse auf dem Heimzug höhere Verluste verursacht und zu der verminderten Rückkehrquote geführt hat.” Man kann also vor Ort viel tun und trotzdem vieles nicht verhindern.

Schwarzstorch, Ciconia nigra

Schwarzstorch, Ciconia nigra

Um so mehr freue ich mich, daß ich in der Nähe des Ziesaberges bei Wolgast sogar schon 2 Schwarzstörche gesehen habe, ganz seltene Exemplare!

PS: Die Bilder stammen von commons.wikimedia.org

Am Sonntag in Pamitz

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Jul 172014
 

gibt es ein ganz außergewöhnliches Konzert: persischer Santoor

Thomas Ogger (Berlin) spielt auf dem Santur und trägt persische Poesie vor.

Im Iran ist der Santur ein wichtiges Instrument in der klassischen hochvirtuosen Kunstmusik. Es handelt sich um eine kammermusikalische, sehr intime Tradition.

Thomas Ogger hat jahrelang in Isfahan / Persien gelebt und die klassische persische Musik studiert. Dort hat Connie Müller-Gödecke ihn 1975 kennengelernt.
Zusammen sind sie mehrere Wochen durch Persien und Afghanistan gereist. Nun, 39 Jahre später, kommt Thomas Ogger als Gast in das Atelier Pamitz.

Sie sollten dieses Konzert nicht versäumen.


Vor dem Konzert wird ab 16:00 Uhr mein Geburtstag gefeiert. Dazu lade ich auch sehr herzlich ein.

Kuchen oder andere leckere Mitbringsel sind hochwillkommen!


20. Juli 2014
Atelier Pamitz, 17390 Pamitz,  Nr. 17a,  am Gutshof
nachmittags ab 16:00 Uhr Geburtstagsfeier

Das Konzert dann am Abend ab 20:00 Uhr

Eintritt frei, Spenden und Beiträge zum Buffet sind immer willkommen.

MV tut gut - aber MV macht es schlecht

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