Kategorie: Strukturwandel

Bauernland im Ausverkauf

Auch die Deutsche Welle widmet sich dem Thema.
Durch das Auslaufen der Pachtverträge werden die gepachteten Bodenflächen zu Spekulationsobjekten.

Und der Leiter der Bodenverwertungsgesellschaft sagt dazu ganz sachlich:

Die Preise bilden sich am Markt.

Wir machen nicht die Preise.

Das ist schon erstaunlich. Der Gestaltungsauftrag der Politik ist verkommen zur Unterwerfung unter den Markt.  Um die Haushaltslöcher zu stopfen, um die Staatsverschuldung, die in verantwortungsloser Weise, als gäbe es kein Morgen, immer weiter steigt, zu mindern, wird das Elementarste was wir besitzen, zum Spekulationsobjekt und den Spekulanten zum Fraß vorgeworfen.

Daß dabei Existenzen vernichtet werden und die Biodiversität in groteskem Maße vernichtet wird, das ist egal.

Mir ist das nicht egal. Aber was kann man tun? Diese Regierung mit ihrer absoluten Kapital-Hörigkeit wird es nicht ändern.
Frau Merkel wird sich dann über den billigen Rapshonig freuen, der in IHRER Uckermark von den herrlichen gelben Feldern geerntet wird,

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=SNQUMfDZHvU[/tube]

Quelle: Deutsche Welle

Landwirtschaft oder Industrielle Verödung zum Vorteil weniger?

Dieser Beitrag der PlusMinus-Reihe vom 2. November 2010 zeigt den Prozess auf, der gegenwärtig in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet: Immer mehr Spekulation und Monokultur…

Der Link
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,ksm569n4f8rrqrzu~cm.asp
führt zu einer interessanten Zusammenfassung dieses Beitrags samt weiterführenden Links.

der Spiegel titelte dazu: Bauernland in Bonzenhand?