Autor: Connie Müller-Gödecke

Netzprobleme – nicht nur Internet(z)probleme

Trafostation imgp7946Immer wieder fällt in Gribow der Strom aus.

Meistens so um die Mittagszeit und dann für mindestens 1 Stunde, 2 Stunden, aber auch schon 3 Stunden.

Und immer unangekündigt. Also nicht vorhersehbar und nicht im Zuge irgendwelcher geordneter Maßnahmen.

Um größeren Schaden zu vermeiden, ist mein Computer an eine Zwischen-Unterbrechungsfreie-Stromversorgung angeschlossen, welche den Rechner für rund 20 Minuten mit Strom versorgt und ihn dann zivil herunterfährt.
Ohne dieses segensreiche Teil könnte ich schon eine Schadenersatzklage gegen den hiesigen Netzbetreiber einreichen.

Was mich absolut angrätzt ist die Ignoranz der hiesigen Netzbetreiber. Da wird ja nichts besser.

Und als ich das letztemal, nach gerissenem Geduldsfaden, den Support des Stromlieferanten anrief und diese mich an einen Netzbetreiber verwiesen, also von Eon zu Edis, obwohl sie hier als eon.edis firmieren und nur studierte Wirtschaftsjuristen dieses Geflecht interpretieren können, ja da erhielt ich von der hilflos-netten Dame am Support-Telefon den Rat, die Elektriker zu suchen, die wohl  gerade in Gribow den Verteiler reparierten, und diesen mitzuteilen, daß hier in Gribow öfter der Strom ausfalle.

Wie bitte?

Ich soll im Regen raus, diese Knaben suchen und ihnen dann mitteilen, was diese eh schon wissen?

Ich weiß jetzt was der Spruch Eulen nach Athen tragen bedeutet. Hier in Gribow steht das für „Netz-Verteiler-Station-reparierende Monteure, welche einen Stromausfall beheben, davon unterrichten, daß hier in Gribow der Strom ausfällt.

 

Heute in der Sonntagszeitung..

Der Nordkurier bringt heute unter dem Titel „Was den Nordosten einzigartig macht“ eine Sonderausgabe der Sonntagszeitung. Ein Themenschwerpunkt ist das Älterwerden.

Und da auch Ältere mittlerweile das Internet nutzen, oder es schon lange nutzen, gibt es auch eine Seite darüber. Tja, und da komme ich dann ins Spiel ;=)

Die vielen Seiten..

Aber nicht nur wegen dieses Artikels ist die Sonntagszeitung vom 6. Juli 2014 lesenswert!

Sie können es nicht, weil sie es nicht können wollen

denn es schert sie einen Dreck. Es geht um die Versorgung aller Regionen mit Breitband, also um die Teilhabe an der Kommunikation.

Da lese ich im Feedreader von heise.de:

Koalition will Breitbandausbau „konsequent vorantreiben“
Der flächendeckende Breitbandausbau soll mit einem Mix verschiedener Technologien und Maßnahmen gelingen. Woher das Geld zur Ausbauförderung ländlicher Regionen kommen soll, weiß allerdings auch die Koalition nicht so genau.

Da die Kräfte des Wettbewerbs nicht ausreichen, um Glasfaser auch auf die abgelegenste Hallig zu bringen, will die Koalition den Ausbau in ländlichen Regionen mit „gezielter Förderung“ unterstützen, wie Kirsten Lehmann für die Union erläutert. Die für solche Zwecke ursprünglich einmal im Koalitionsvertrag vorgesehene Milliarde fiel allerdings dem Rotstift zum Opfer. „Die Kommunen“, die den Ausbau auch stemmen müssen, „brauchen mehr Geld“, stellt Herbert Behrens (Linke) fest.

Die Fraktionen der CDU / CSU und der SPD haben in einem Antrag an die Bundesregierung einen schnelleren Ausbau gefordert.

Wie oft haben wir schon das gehört. Energisch, konsequent. Holhlformen, Absichtserklärungen, Fensterreden. Und wie steht es um die Breitbandabdeckung? Bis es hier eine gute oder sagen wir mal ausreichende Netzabdeckung gibt jenseits von LTE und anderen Pseudotechniken, ist die Technik längst wieder veraltet.
Diese Regierung will den Nordosten abkoppeln, das verbrämt sie dann hinter solchen Äußerungen.

Ach wenn wir könnten wie wir wollten, dann ginge es Euch, dummes Wahlvolk richtig gut. Bis dahin erfreuen wir uns an unseren guten Absichten. (Kein O-Ton Merkel / Gabriel, aber durchaus realistisch)

Am Wochenende wird es in der Sonntagsausgabe des NordKurier einen Bericht über das Netz in OVP geben, auch ein Interview mit mir ist dabei. Ich bin gespannt.

Kunst am Wochenende!

Zwei neue Ausstellungen werden am kommenden Wochenende eröffnet:

Am Samstag, den 28. Juni, wird um 11:00 im Kunstpavillon des Kunstvereins Heringsdorf  die Ausstellung „Emerita Pansowová – Plastik und Zeichnungen“ eröffnet.

Weitere Infos dazu auf der Seite des Kunstvereins Heringsdorf!

Und am gleichen Tag, aber am Nachmittag, dann die Eröffnung der Ausstellung „Bernd Kommnick | Assemblagen, Reliefs, Zeichnungen“ auf der Burg Klempenow.

Bernd Kommnick / Klempenow
Bernd Kommnick, Ausstellung auf der Burf Klempenow Copyright: Kultur-Transit-96 e.V.

Die Laudatio wird gehalten von Dr. Regina Erbentraut, und die musikalische Umrahmung: Andreas Markowski, Oboe

Und zur Orientierung eine Karte mit den zwei Veranstaltungsorten:

My location
Routenplanung starten

 

Samstagnachmittag in Vorpommern…

Der gestrige Tag hat wieder einmal gezeigt, wie reich unsere Region ist, reich an Kultur, Schönheit, wunderbaren Menschen, Freude und was noch alles ;=)

Auf dem Weg in das Till-Richter-Museum in Buggenhagen bei Lassan zur Ausstellungseröffnung schweiften wir durch die sanfte vorpommersche Landschaft. Das Auge bekommt soviel zu sehen, reifendes Getreide, strahlendes Kornblumenblau und feuerroter Mohn, eine Wonne.

Danach die eindrücklichen Figuren von Minka Zimmermann in der Lassaner Kirche. Minka Zimmermann wird dort geehrt mit der Ausstellung „100 Jahre Leben – Minka Zimmermann„.

Minka Zimmermann

Nach diesen kulturellen Genüssen kam dann Bio-Bier und Bratwurst auf dem Holundermarkt in Klein-Jasedow genau richtig.

Bei herrlichem Wetter war es ein Vergnügen, den vergnügten Kindern (und Erwachsenen) zuzuschauen und sich zu freuen. Einfach freuen.

Ein Abendessen in Hohendorf in der Neuen Heimat und ein wunderbarer roter Sonnenuntergang, der sich in den Abendwolken spiegelte, beendete den Abend. Aber eigentlich hätte noch die Sommerserenade im Kulturhaus Steinfurth einen Besuch verdient, aber mehr Gutes konnte ich nicht aufnehmen…

Eine kleine Galerie, klicken und anschauen!