Konzerttipp: Am Samstag auf der Burg Klempenow: Conny Bauer!

Schon oft habe ich Conny Bauer spielen gehört  und immer wieder mag ich ihn hören. Er spielt Posaune mit ganz eigenem Klang.
Früher hat man diese Musik als FreeJazz etikettiert, heute würde man sie als Zeitgenössische Musik bezeichnen.

Conny Bauer, Posaune
Conny Bauer, Posaune

Das ist aber nicht wichtig. Es ist Musik. Und zwar eine ganz eigene, intensive, tiefe, offene Musik.

Musik, die man nicht versäumen sollte!

Ganz in unserer Nähe:

Am Sonnabend, den 5. September, um 19:30 Uhr auf der Burg Klempenow!

 

Gribower Storchensommer

Vor den unruhigen Gewitterzeiten herrschte recht große Hitze und es war oft sogar zu warm um im Garten zu sitzen.

Am Dienstag morgen aber beim Frühstück konnten wir ein wunderbares Schauspiel genießen: 6 Weißstörche kreisten am Himmel, ließen sich in der Thermik auf- und niedertragen, zogen weite Kreise über Gribow. Ein wunderbares Schauspiel für uns, eine grosse Freude. Was so leicht aussieht, ist aber Training, Training für den großen Flug in den Süden, der den Alt- und Jung-Tieren bevorsteht.

XN Ciconia ciconia 86
Weißstorch (ciconia ciconia)  im Flug

Daß die großen Vögel in der Erntezeit reichlich Nahrung finden, ist zu hoffen, durch die Monokultur der Agrar-Firmen ist der Bestand an Klein-Lebewesen, von denen sich die Störche ja ernähren, nicht mehr ausreichend gegeben. Ich freue mich immer, wenn ich solch einen Vogel auf der Wiese nach Futter suchen sehe. Vor 2 Wochen auf dem Feld zwischen Gützkow und Gribow waren es  gar 7 Störche, die  den Mähdreschern folgten!

Ein Storchennest gibt es in Gribow, eines an der B111 in Upatel und  in Strellin habe ich den Adebar oft in seinem Nest stehen sehen.

Genauere Informationen zur Storchenpopulation kann man auf dieser eingebetteten Karte finden, die vom „Weißstorch-Projekt“ der Ornithologen der Universität Greifswald gepflegtwird.


Weißstorchhorste in OVP auf einer größeren Karte anzeigen 

Info: Alle Einträge mit einem Fragezeichen sind nur ungenau eingezeichnet. Wer diese Horste kennt, möchte sich bitte einloggen, die Position korrigeren und das Fragezeichen aus dem Titel entfernen. Die Farben kennzeichnen die Betreuer:
grün Tetzlaff, Köhler, Starke
blau: Weier rot: Scheibelt, Weichbrodt

Auf der genannten Webseite gibt es auch Infos zum Downloaden, zum Beispiel eine Übersicht über die Gesamtpopulation der Störche in unserer Region von 1995 bis 2007. Daraus ergibt sich, daß die Zahl der Tiere abnimmt: „Die seit 1998 mit wenigen Ausnahmen guten Reproduktionsbefunde deuten daraufhin, dass die wesentlichen Ursachen für den Rückgang wohl hauptsächlich außerhalb des ostvorpommerschen Brutgebietes zu suchen sind. Es ist zu vermuten, das u.a. offenbar in Folge schlechter Witterungsverhältnisse auf dem Heimzug höhere Verluste verursacht und zu der verminderten Rückkehrquote geführt hat.“ Man kann also vor Ort viel tun und trotzdem vieles nicht verhindern.

Schwarzstorch, Ciconia nigra
Schwarzstorch, Ciconia nigra

Um so mehr freue ich mich, daß ich in der Nähe des Ziesaberges bei Wolgast sogar schon 2 Schwarzstörche gesehen habe, ganz seltene Exemplare!

PS: Die Bilder stammen von commons.wikimedia.org

Am Sonntag in Pamitz

gibt es ein ganz außergewöhnliches Konzert: persischer Santoor

Thomas Ogger (Berlin) spielt auf dem Santur und trägt persische Poesie vor.

Im Iran ist der Santur ein wichtiges Instrument in der klassischen hochvirtuosen Kunstmusik. Es handelt sich um eine kammermusikalische, sehr intime Tradition.

Thomas Ogger hat jahrelang in Isfahan / Persien gelebt und die klassische persische Musik studiert. Dort hat Connie Müller-Gödecke ihn 1975 kennengelernt.
Zusammen sind sie mehrere Wochen durch Persien und Afghanistan gereist. Nun, 39 Jahre später, kommt Thomas Ogger als Gast in das Atelier Pamitz.

Sie sollten dieses Konzert nicht versäumen.


Vor dem Konzert wird ab 16:00 Uhr mein Geburtstag gefeiert. Dazu lade ich auch sehr herzlich ein.

Kuchen oder andere leckere Mitbringsel sind hochwillkommen!


20. Juli 2014
Atelier Pamitz, 17390 Pamitz,  Nr. 17a,  am Gutshof
nachmittags ab 16:00 Uhr Geburtstagsfeier

Das Konzert dann am Abend ab 20:00 Uhr

Eintritt frei, Spenden und Beiträge zum Buffet sind immer willkommen.

MV tut gut – aber MV macht es schlecht

Sonnendeck Deutschlands - Header
Sonnendeck Deutschlands – Header

Da habe ich den Newsletter der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH erhalten. Diese Gesellschaft betreibt die Webseite www.deutschlands-sonnendeck.de/, eine Webseite, die gestalterisch durchaus noch in den 90ern verharrt.

Ich nehme mal an, diese Webseite soll Touristen anlocken, sie dazu verführen hier in dieser Region Urlaub zu machen. Dann habe ich aber das Editorial der aktuellen Ausgabe dieses Newsletters studiert und nun nehme ich das nicht mehr an.

 

Nach einigen Sommerwochen präsentiert sich Vorpommern erneut strahlend. <= also hat sich Vorpommern mal nicht strahlend gezeigt. Wann?

 

Gerade die Ostseestandorte erfreuen sich nun wieder höchster Beliebtheit. <= Also taten sie das vorher nicht? Warum nicht?
Die Kombination von Sonnenschein, Sandstrand und sauberem Wasser erfreut gleichermaßen die Bewohner Vorpommerns wie die unzähligen Touristen. <= Wer behauptet das? Wieso erfreuen sich die Vorpommern an Sonnenschein, Sandstrand und sauberem Wasser? Wieso unzählige Touristen? Wenn schon unzählige da sind, brauchen ja keine mehr zu kommen, oder?
Zwar dienen unsere zahlreichen Strände während der heißen Jahreszeit als angenehmes Erholungsgut, jedoch bieten die verschiedenen Restaurants und Bars in Vorpommern mit ihren attraktiven Außenbereichen Verwöhnpotential – sei es durch kulinarische Spezialitäten oder sommerliche Erfrischungsgetränke. <= Was ist das denn für ein Mist? Strände dienen als Erholungsgut. Dieser merkwürdige Zweck reicht aber wohl nicht, denn er wird mit „jedoch“ konterkariert. weil, man merke auf, diese langweiligen Sandplacken kein Verwöhnungspotential bieten!!!!
Bars in Vorpommern mit attraktivem Außenbereich <= wo denn das? In Gribow? In Anklam? In Ziethen?
Daneben sind die Naherholungsangebote im Sommer noch empfehlenswerter, denn die Idylle von Kornfeldern, schattigen Alleen, Herrenhäusern und Parks laden zu Wander- und Radtouren ein. Sommerliche Konzerte unter freiem Himmel und maritime Events locken Besucher und Einheimische gleichermaßen an. <= Klar doch, wer will denn schon im Nicht-Sommer in schattigen Alleen wandeln oder gar bei Sturzregen winterlichen Konzerten unter freiem Himmel lauschen? Obwohl, es soll ja auch maritime Events im Winter geben, aber die sind dann eben nicht empfehlenswert.

Die besonders lange Sonnenscheindauer rundet die Erlebnisse stets ab. <= Bevor Sie jetzt einen Sonnenstich bekommen oder Sie ob des vielen Blau auf dieser unsäglichen Webseite auch noch einen Hirnschwurbel bekommen, höre ich mit der Textkritik lieber auf.
Stattdessen empfehle ich den zahlreichen Hospitanten, Praktikanten, prekär Beschäftigten in dieser Wirtschaftsförderungsgesellschaft, daß sie zum Einen aufhören, Wirtschaftsförderung in Bars mit attraktivem Außenbereich zu betreiben und zum Anderen ihren blumigen Schreibstil mal von einem Lektor, Deutschlehrer, Germanisten etc. oder einfach einem Menschen mit gesundem Menschenverstand kontroll-lesen lassen.

Netzprobleme – nicht nur Internet(z)probleme

Trafostation imgp7946Immer wieder fällt in Gribow der Strom aus.

Meistens so um die Mittagszeit und dann für mindestens 1 Stunde, 2 Stunden, aber auch schon 3 Stunden.

Und immer unangekündigt. Also nicht vorhersehbar und nicht im Zuge irgendwelcher geordneter Maßnahmen.

Um größeren Schaden zu vermeiden, ist mein Computer an eine Zwischen-Unterbrechungsfreie-Stromversorgung angeschlossen, welche den Rechner für rund 20 Minuten mit Strom versorgt und ihn dann zivil herunterfährt.
Ohne dieses segensreiche Teil könnte ich schon eine Schadenersatzklage gegen den hiesigen Netzbetreiber einreichen.

Was mich absolut angrätzt ist die Ignoranz der hiesigen Netzbetreiber. Da wird ja nichts besser.

Und als ich das letztemal, nach gerissenem Geduldsfaden, den Support des Stromlieferanten anrief und diese mich an einen Netzbetreiber verwiesen, also von Eon zu Edis, obwohl sie hier als eon.edis firmieren und nur studierte Wirtschaftsjuristen dieses Geflecht interpretieren können, ja da erhielt ich von der hilflos-netten Dame am Support-Telefon den Rat, die Elektriker zu suchen, die wohl  gerade in Gribow den Verteiler reparierten, und diesen mitzuteilen, daß hier in Gribow öfter der Strom ausfalle.

Wie bitte?

Ich soll im Regen raus, diese Knaben suchen und ihnen dann mitteilen, was diese eh schon wissen?

Ich weiß jetzt was der Spruch Eulen nach Athen tragen bedeutet. Hier in Gribow steht das für „Netz-Verteiler-Station-reparierende Monteure, welche einen Stromausfall beheben, davon unterrichten, daß hier in Gribow der Strom ausfällt.