Schon die Luftaufnahme zeigt die Zerstörung. Das Gutshaus von Broock im neugotischen Stil ist nur noch Fassade.

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Seit 1980 steht das Anwesen leer, in der DDR-Zeit diente es wie viele der Gutshäuser zu Wohnzwecken. Artikel in Wikipedia und anderswo bezeichnen es als “renovierungsbedürftig“, mein laienhaftes Empfinden sieht es eher als “verloren” an. Wie soll dem Verfall begegnet werden, wenn es seit 32 Jahren leersteht, nun in Privatbesitz? Das Haus steht unter Denkmalschutz, aber wer schützt es?

Mir stellt sich wie auch bei anderen Nachwende-Ruinen hier in der Gegend die grundsätzliche Frage nach dem verpflichtenden Eigentum. Wenn ein Besitzer die notwendige Renovierung, den notwendigen Erhalt nicht leisten kann, darf er es dann noch besitzen? Und kann die Gemeinschaft, der Staat, den Bestand garantieren, die Gebäude wiederherstellen? Welche Nutzung böte sich an?

Auch wenn es keine Antworten auf diese Fragen gibt, müssen sie doch gestellt werden. Und das kulturelle Erbe nicht nur erhalten, sondern geschützt werden.

  • Das Gutshaus von Broock

    Das Gutshaus von Broock

    wohl 1765 erbaut als spätbarocker Putzbau, dann im neugotischen Stil umgebaut.

  • Das Gutshaus von Osten gesehen

    Das Gutshaus von Osten gesehen

    Ein beeindruckender Bau, der umso bedrückender auf den Besucher wirkt, je näher man kommt.

  • Ostseite

    Ostseite

    Je näher man kommt, desto deutlicher zeigt sich der Verfall.

  • Der Mittelrisalit

    Der Mittelrisalit

    zeigt den Verfall deutlich: Da ist kein Dach mehr

  • Im Dach

    Im Dach

    wachsen Bäume

  • Alle Fenster sind zerstört

    Alle Fenster sind zerstört

    es gibt keinen Schutz mehr gegen Witterungseinflüsse

  • Fenster-Front

    Fenster-Front

    oder Loch-Front?

  • Regenrinne

    Regenrinne

    ein äußerst hifloser Versuch, das eingedrungene Wasser abzuleiten

  • Vorbau an der Südost-Ecke

    Vorbau an der Südost-Ecke

    sicherlich keine historisierende Ruine, sondern Verfall

  • Die Westfassade

    Die Westfassade

    mit den Resten einer Terrasse

  • Terrasse

    Terrasse

    und Baumbestand aus besseren Zeiten

  • Wirtschaftsgebäude

    Wirtschaftsgebäude

    an der Nord- und der Südseite des Geländes

  • Scheunen

    Scheunen

    Die Wirtschaftsgebäüde sind nicht derart zerstört wie das Hauptgebäude

  • Marstall

    Marstall

    An der Südseite an die Scheunen anschließend, der Pferdestall

  • brook_08

    brook_08

    Der alte Marstall mit reichem Fassadenschmuck

  • Pferdekopf

    Pferdekopf

    an der Westwand

  • Der Park im englischen Stil

    Der Park im englischen Stil

    wurde nach Plänen des renommierten Landschaftsarchitekten Joseph Peter Lenné 1840 angelegt und ist nur noch bruchstückhaft erhalten.

  • Bäume sind Naturdenkmäler

    Bäume sind Naturdenkmäler

    Stieleichen, Platanen und Linden finden sich in beeindruckender Größe.

  • Frühlingshimmel

    Frühlingshimmel

    in Broock bei Alt Tellin

 

Schlösser im Verfall und Wiederaufbau

Schlösser im Verfall und Wiederaufbau

Mithilfe der Liste der Burgen und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern bei Wikipedia und den GoogleMaps such ich mal zusammen, was es hier in der Gegend so an kulturellem Erbe gibt.

Te Üh Te Zett Pe Aa Te Zett

Te Üh Te Zett Pe Aa Te Zett

Ja, Tützpatz ist ein einzigartiger Ort mit einem einzigartigem Namen.

Daumenkino

der erste Versuch ging allerdings daneben Vierow Landstraße nach Dambek Gutshaus Plötz Ein ander Mal. Kaffeebecher-Müll was hier als Ruine steht, war einst ein stolzes Haus Pferdekopf Mohn
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