Kategorie: Heimatkunde

3. Oktober: Tag der deutschen Einheit

Heute vor 23 Jahren wurde die deutsche Wiedervereinigung vollzogen: Die neuen Länder auf dem Gebiet der ehemaligen DDR treten der Bundesrepublik Deutschland bei. Was in Wikipedia-Deutsch doch recht hölzern klingt, hat unser aller Leben geprägt, beeinflußt, verändert, umgestürzt, das ist offenkundig und offensichtlich.

Mein Leben hat durch die Ereignisse 1989 und 1990 eine ganz andere Richtung bekommen, daß ich nun in Ostvorpommern lebe wäre noch wenige Jahre vorher unvorstellbar gewesen.

In diesen 23 Jahren hat sich gerade hier in Ostvorpommern ein wirtschaftlicher Wandel vollzogen, dessen Auswüchse nicht mehr geleugnet werden können und die nur sehr schwer „zurückzudrehen“ sind. Nicht nur die unselige Energie-Netz-Politik, die unser Land mit Windrädern vollstellt, jedoch keine Infrastruktur für den Energieabtransport schafft, auch die Agrarpolitik hat eine Richtung eingeschlagen, welche, gefördert von Bundesregierung und EU, die gesamte Landesstruktur zerstört und kleinen, landschaftsschonenden, ökologisch vernünftigen Betrieben keine Chance läßt.

Beispiele für diese Aussagen gibt es wahrlich genug:

  1. sehen wir doch nur , wie vielerorts sich Gemeinden den Bürgerwillen gegen Geldversprechungen abkaufen lassen und Projekten wie „Bürger-Wind-Parks“ zustimmen,
  2. schauen wir in die Kleinanzeigenseiten der Lokalpresse, wo unverhohlen Landflächen zum Ankauf gesucht werden, Land, auf dem die Gülle der Schweinebarone abgelassen werden soll, sehen wir wie hilflos die Gemeinden sind bei dem Versuch sich gegen die Ansiedelung und den Betrieb der Großmastanlagen zu stemmen
  3. sehen wir, wie die nach der Wende verpachteten und unter großen Mühen und Einsatz aufgebauten ländlichen Betriebe nun, nach Ablauf der Pachtzeit, an die Meistbietenden verschachert werden, und das sind Agrarspekulanten und Schweinebarone
  4. sehen wir doch, wie der Versuch des Landwirtschaftsministers, die letzten ehemals volkseigenen LPG-Flächen zu kaufen und sie an Jungbauern  zu vergeben, als hochriskanter Deal abgewertet wird und niemand die Folgen dieser Absage erkennt: daß man nun die letzten Flächen den Spekulanten zum Fraß anbietet.

Man kann fast annehmen, unsere Region sei aufgegeben und dem Markt, der es eben nicht richten wird (!), zum Fraß vorgeworfen. Eine gesellschaftliche Lähmung und politische Orientierungslosigkeit führt dann zu Wahlergebnissen, die nichts ändern sondern nur im alten Trott weitermachen lassen, Apathie legt sich über das Land.

Was würde Karl Rodbertus zu unseren Problemen sagen, lebte er noch? Karl Rodbertus (1805 – 1875) war Nationalökonom und gilt als Begründer des Staatssozialismus. Seiner Auffassung nach fällt dem Staat die Aufgabe zu, in die Prozesse der Wirtschaft einzugreifen und zu lenken. Er würde sich in vielem bestätigt sehen, glücklich darüber wäre er sicher nicht.

Grabstein des Karl Rodbertus in Jagetzow
Grabstein des Karl Rodbertus in Jagetzow

Warum ich diesen Herrn hier nenne? Nun, gerade  20km von Gribow liegt der Ort Jagetzow, heute ein Ortsteil von Völschow.  Dort lebte Johann Carl Rodbertus auf seinem Gut.
Er nahm teil an der Märzrevolution 1849 und wurde 1849 nach einer kurzen Amtszeit als preussischer Minister für Kultur und Unterricht auf sein Gut Jagetzow verbannt. Dort stand er bis zu seinem Lebensende unter Polizei-Aufsicht. Er konnte jedoch weiterhin wissenschaftlich arbeiten und veröffentlichte einige Werke; Marx, Engels und Rosa Luxemburg bezogen sich in ihren Schriften auf ihn.

Die Erinnerung an diesen wichtigen Politiker und Wissenschaftler ist geschwunden.
Der kleine Ort Jagetzow liegt abgeschieden, die zu ihm führenden Straßen werden zerstört durch die Gülle transportierenden Schwerlastwagen des Schweine-Barons aus Tellin, der Gutshof der Familie Rodbertus scheint dem Verfall ausgeliefert.

Nur das Grab auf dem kleinen Gemeindefriedhof ist gepflegt.

Seine Bücher sind bei GoogleBooks zu finden. Ich habe sie weiter unten aufgeführt.

Johann Carl Rodbertus in der Wikipedia

 

 

Eine Galerie

Von Carl Rodbertus, der sich auch Rodbertus-Jagetzow nannte, sind u.a. diese Bücher bei GoogleBooks zu finden:

Gribow, Balitz, Gloeden-Hof

Landbuch des Herzogthums Pommerns und des Fürstenthums Rügens

enthaltend Schilderungen der Zustände dieser Lande in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. / Der Greifswalder Kreis: historische Beschreibung der einzelnen Ortschaften, mit Ausschluß der Stadt Greifswald und der Hochschule daselbst. IV. Teil, Bd. 1

Das ist der Titel des umfangreichen Werkes von Heinrich Karl-Wilhelm Berghaus, im Jahre 1868 im Dietz-Verlag erschienen, als GoogleBook jederzeit einzusehen.

Darin findet sich ein kurzer Eintrag zu dem Ort Gribow:

Gribow, Rittergut,  ½ Mle. von Ranzin gegen Westen und kaum ½  Mle. von Gloedenhof gegen Norden, in der Niederung am Mühlenbach, Swine, und an der, von Wolgast nach Gutzkow und Jarmen führenden Kunststraße.

Besitzer: Abraham Friedrich Bunge, seit 1863.

Der Kornbau wird hier in Koppelwirtschaft getrieben. Von den Wiesen kann der größte Theil zwei Mal geschnitten werden, der Rest ist einschurig; theilweise findet wilde Rieselei Stall. Gartenbau wird zum Bedarf getrieben und an Obst kann im Durchschnitt jährlich für 100 Thlr. vertauft werden. Das Bruchholz hat guten Be stand; Eichen-, Buchen- und Birkenbestand ist mangelhaft. Federvieh wird zum Bedarf gehalten, und von Gänsen werden jährlich 100 Stück verkauft. Der Fischfang im Mühlenbach «. hat wenig zu bedeuten. Mergel, Torf, Lehm zum Bedarf; auch Rasen eisenstein kommt vor, wird aber nicht ausgebeutet. Eine früher bestandene Wassermühle ist eingegangen.

Daß dieser Ort eine altslawische Ansiedlung ist, sagt schon der Name : Grib heißt der Pilz, Erdschwamm. In den älteren Urkunden des 13. und 14. Jahrhunderts wird Gribow nicht genannt. Die späteren Besitzverhältnisse ergeben sich aus dem vorher gehenden Artikel Gloedenhof. Es hat auch eine Familie Gribow gegeben, die indeß nur ein Mal, 1523, vorkommt, als in Gristow, Grischow, Grimmenschen Kreises, gesessen.

Für den, ders noch genauer wissen möchte, findet sich eine längere Darstellung über die Eigentumsverhältnisse seit dem 16. Jahrhundert. Die Gründe für die Besitzwechsel waren ab und an fehlende Nachkommen, fast immer aber Armut und Verschuldung:

Im Jahre 1694 gab es in Gribow 2 Höfe : auf dem einen, wozu 2 Kossäten gehörten, wohnte Felix Heinrich v. Gloeden, auf dem andern, mit einem Freimann und Kossäten, ein v. Koller. Der Gloedensche Antheil wurde auf 10½ Ritterhufen und 4½ steuerbare Hakenhufen gerechnet; in Balitz hatte Gloeden 2 Kossatenhöfe von 3¼ Landhufen und der Kanzler Wolffradt 1 Hüfner von 3 Landhufen, die als Pertinenzstück von Lüssow angesehen wurden. Felix Heinrich v. Gloeden erhielt bei der allgemeinen Landeshuldigung, im Anfange des Jahres 1700, einen Lehnbrief über Gribow und Balitz. Er starb den 13. November 1700, sieben Söhne hinterlassend, von denen sechs unverheirathet gestorben sind. Der vierte Sohn, Hans Carl v. Gl., Hauptmann in Preußischen Diensten, erhielt im Jahre 1724, in Folge der Cession seines älteren Bruders, des Königl. Preuß. Landjägermeisters Jochen Gustav, die Güter Gribow und Balitz, wovon er elfteres noch dadurch verbesserte, daß er im Jahre 1726 von den Erben des Bürgermeisters von Corswant, dessen von Philipp Ernst v. Horn im Jahre 1703 erlangtes Recht an den Hof in Gribow, den bis dahin die Familie v. Koller pfandweise besessen hatte, für 2800 Thlr. Pommersch Courant erwarb.
Aus semer Ehe mit Agnes Hedwig v. Behr, aus den Häusern Dargezin und Müssow, entsprossen drei Söhne, von denen Carl Gustav, geb. 1733, in der Theilung mit seinem Bruder Christian Ludwig, geb. 1739 (der zweite starb als Kind), die väterlichen Güter Gribow und Balitz, und nach dem Tode des gedachten Bruders,  † 1782 unverheirathet, auch das von demselben 1776 für 21.000 Thlr. Pomm. Courant gekaufte Gut Willerswalde erhielt. Carl Gustav † am 3. September 1810 und hinterließ, aus seiner Ehe mit Eleonora Ernestine Louise von Eickstädt, einen einzigen Sohn Hans Felix Conrad, geb. 13. August 1771. Er war es, der das Gut Balitz vergrößerte und verbesserte, da er im Jahre 1814 den zu Lüssow gehörenden v. Wolffradtschen Antheil für 11600 Thlr. ankaufte und demnächst die Gebäude ganz neu aufführen ließ. Hier schlug er dann auch seinen Wohnsitz auf, und nannte, unter Genehmhaltung der Königl. Regierung, Balitz von nun an Gloeddenhof. Das Gut Willerswalde dagegen wurde 1815 an seinen Schwestersohn Carl Felix Bernhard v. Buggenhagen für 60.000 Thlr. Pomm. Courant verlauft. Ohne, wie es scheint, vorher Soldat gewesen zu sein, griff er im Anfange des Jahres 1813 zum Schwerte, und übernahm als Major den Befehl über einen Schlachthaufen der Schwedisch -Pommerschen Landwehr. Der Major von Gloedenhof, wie man ihn von da an zu nennen pflegte, gerieth aber in der Folge, aus Ursachen, die nicht bekannt ge worden sind, so tief in Schulden, daß er selber mit seiner Familie Noch leiden mußte, und sein Vermögen, zur Sicherstellung und Befriedigung der Gläubiger, ums Jahr 1824 einer Curatel-Verwaltung, bestehend aus seinem Schwiegersohne, Abraham Friedrich Bunge, Besitzer des Rittergutes Kl. Kisow, seinem einzigen Sohne Carl Felix Wilhelm v. Gloeden, und dem Greifswalder Stadt-Syndycus Dr. Carl Gesterding, als litis curator, übergeben werden mußte. Er starb, in Folge eines auf der Rückreise von Anklam nach seinem Wohnsitz in der Gegend von Quilow erfolgten Umsturzes des Reisewagens und der dadurch erlittenen schweren Verletzung am 27. September 1840 zu Gribow. Sein eben genannter Sohn, geb. 30. April 1798, welcher nach Regulirung der Schuldenverhältnisse des Vaters, im Jahre 1842 in den Besitz von Gloedenhof und Gribow trat, hat die Güter eine Zeitlang selber bewirthschaftet; sie dann aber verpachtet, da er sich weiterhin in Westpreußen ansessig gemacht hat. Seit 1853 ist Gloeden-Hof an einen einsichtsvollen Landwirth, Namens Rudolph, verpachtet. Von da an wurde Gribow von des Besitzers ältestem Sohne Carl Gustav v. Gloeden, geb. 22. Decbr. 1821, bewirthschaftet, der aber 1857 nach Putbus zog, worauf das Gut an Albert Horn verpachtet ward. Im Jahre 1863 ist Gribow durch Kauf in den Besitz von Abraham Friedrich Bunge, Genial von Auguste v. Gloeden, die eine ältere Schwester von Carl Felix Wilhelm v. Gl. ist, übergegangen.

Ich wollte ja immer wieder Historisches hier posten, hab ich lange nicht gemacht. Also heute die Ortsbeschreibung aus der Schwedischen Landaufnahme vom August 1694.

Beschreibung des Adelshofs Gribow, der im August 1694 geometrisch aufgenommen wurde

Die Namen der Einwohner

1  von Glöden,Adliger
2  von Köhler,Adliger

3 Jörgen Kollbitz
4 Jochom Grägt
sind zwei Untertänige und Kossaten, die von Glöden zugehören

5  Nils Petter ist Kossat und freier Mann unter von Köhler
6  Jochom Gragel, Schäfer und Kuhhirt
7  Michel Graul, und Frans von Issen, zwei Häker, die zu Nr. 1 gehören
8  Michel Kröger ist Nr. 2 Häker oder Pflüger

Gribow ist ein Adelshof im Distrikt Wolgast, auf halben Wege zwischen Anklam und Greifswald gelegen. Die Besitzer sind von Glöden und von Köhler. Von Glödens Anteil wird zu 10 1/2Ritterhufen1  gerechnet, wofür er einLehnspferd2  hält. Von diesem Land hat er seinen beiden Kossaten Nr. 3 und 4 eine 1/2 Ritterhufe ausgewiesen, die sie bestellen und Dienst dafür verrichten. Diese 10 1/2 Ritterhufen Land hatten zwei verschiedene Besitzer vor diesem besessen, von welchem einer von Horn war, der den Hof in Besitz hatte, welchen Glöden jetzt bewohnt. Der andere Eigentümer war ein von Bützow gewesen, dem sein Teil auch genügt hat. Und dieser jetzt  R 857  ansässige Glöden hat auch Lehnbriefe von der königlichen Regierung für diese beiden Höfe gekauft. Der Anteil oder Teil, den von Köhler in diesem Dorf besitzt, umfasst 4 1/2 Hakenhufen Land, welches von alters her auch ein altes Horn Lehen  U 594  gewesen war, wie der Besitzer sagt, und es ist durch Kauf von den Horns an einen Doktor mit dem Namen Tabbert in Greifswald gekommen, von welchem wiederum der Vater des Besitzers jene 4 1/2 Hufen Land erworben hat. Diese 4 1/2 Hakenhufen Land sind steuerbar und der Besitzer versteuert als reduzierte Hufen3  25 Morgen. Und wie der Besitzer sagt, werden hier im Ort für eine reduzierte Hufe 30 Morgen gerechnet, so wird sein Land für 5/6 reduzierte Hufen gerechnet. Pastorenacker ist hier im Dorf ein Kamp Land von einem Morgen.

Mit seinen Grenzen stößt dieses Dorf im Süden mit Balitz aneinander, im Osten mit Ranzin, im Norden mit Dambeck, im Westen mit Upatel und Owstin.
Zur Kirche gehören sie zu Ranzin.

Matrikelkarte, entstanden anlaesslich der Landesvermessung von Schwedisch Pommern 1692 - 1709
Matrikelkarte, entstanden anlaesslich der Landesvermessung von Schwedisch Pommern 1692 – 1709

Balitz gibt es heute nicht mehr… vielleicht ist noch in einer Luftaufnahme etwas davon zu sehen.
Die Links verweisen zu den Karten und Texten der Schwedischen Landaufnahme zu Pommern auf den Server der Uni Greifswald.

Gribow anno 1694

Heute findet man alte Karten im Internet, von denen ich als Geographie-Studentin nur träumen konnte. Bei der Suche nach Material stieß ich auf das Projekt „SVEA-Pommern“, welches Karten und Texte der ersten schwedischen Landaufnahme von Pommern 1692 bis 1709 dokumentiert. Es ist eine GIS-gestützte Auswahl des ersten deutschen Katasters im Internet.

Wenn man auf der Projektseite den Ortsnamen Gribow eingibt, erhält man Karten und Ortsbeschreibungen zu unserem Ort, z.B. die Beschreibung des Adelshofs Gribow, der im August 1694 geometrisch aufgenommen wurde.

Ich werde in den nächsten Tagen noch mehr über diese Karten und Daten hier berichten, heute ein Kartenausschnitt aus dem Jahre 1694, der verblüffend zeigt, wie wenig sich das Ortsbild geändert hat in den letzten Jahrhunderten. Straßen und Wege sind identisch geblieben und fast vermeine ich mein Haus zu erkennen. Da sich die natürlichen Gegebenheiten nicht geändert haben, haben sich auch nicht die Wohnplätze geändert.

Hier ein Ausschnitt aus der Matrikel-Karte:

Matrikelkarte, entstanden anlaesslich der Landesvermessung von Schwedisch Pommern 1692 - 1709

Die große Karte ist zu finden auf der Projekt-Seite und was es mit dem Ort Balitz auf sich hat, das werde ich demnächst auch noch hier schildern.

Ach ja: die Rechte:

Die Nutzung dieser Aufnahme für Forschung, Lehre und Privatgebrauch ist gestattet. Gewerbliche Nutzung, Reproduktion und Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung des Landesarchivs Greifswald.

 

 

1816: Sammlung aller ….Verordnungen

In  dem doch recht lang und weitschweifig betitelten Werk Diedrich Herrmann Biederstedts, Doctors der Theologie, königlichen Consiliar-Rathes, Vormittagspredigers und Archidiakon der der Nikolai-Kirche in Greifswald Sammlung aller kirchlichen, das Predigtamt, dessen Verwaltung, Verhältnisse, Pflichten und Rechte betreffenden Verordnungen im Herzogthume Neuvorpommern und Fürstenthume Rügen. aus dem Jahre 1816 finden sich interessante Einsichten in die Kirchenverwaltung der damaligen Zeit, im zweiten Teil dann auch Information zu Gribow:

Seite 171

II Ueber das Religions- und Kirchenwesen in Pomern insbesondere

Seite -171-
Die dritte Synode war die wolgaster.
Außer Stadt Wolgast gehörten Bauer, Boltenhagen, Grossen Bünsow, Rubkow, Cröslin, Hohendorf und Catzow, Lassahn, Pinnow und Murchin, Ranzien, Schlatkow und Quilov, Wusterhusen, Zarnekow und Steinfuhrt, Züssow und Ziethen zu dieser Synode.

Seite -173-
Ranzien erhielt außer seinen eigenen Einwohnern die von Lüssow, Schmatzien, Gribow, Glödenhof (ehedem Balitz; Balitz ist völlig geschleift, und Glödenhof, doch nicht wo ehemals Balitz lag, erbauet); Jasedow, Oldenburg und Pretschow.

Hier findet sich also wieder ein Hinweis auf den nicht mehr existierenden Ortsteil Balitz.

URL des Buches bei den Googlebooks: https://play.google.com/store/books/details?id=F1INAAAAYAAJ&hl=de